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Wir grillen wieder – und das nachhaltig

Das Wetter wird wieder warm und angenehm – da bleiben wir nicht in der Küche, sondern befreien unseren Grill aus dem Winterquartier und „kochen“ wieder Outdoor.

02.06.2021

Grillen – das bedeutet für uns Genuss im Familien- und Freundeskreis. Damit wir diesen Genuss aber im Nachhinein nicht bereuen sind bei uns ganz viel Abwechslung und auch der Blick auf unsere Umwelt angesagt.

Damit auch du dir deine gegrillten Köstlichkeiten ohne Reue so richtig gut schmecken lassen kannst, haben wir hier ein paar Tipps für dich.

Um unsere Umwelt nicht unnötig zu belasten, lohnt es sich auf folgende Kriterien zu achten.

Auf die richtige Kohle kommt es an    
Wenn du deine Gerichte auf einem Holzkohlegrill zubereitest, kannst du darauf achten, dass du Holzkohle aus heimischem Holz (z.B. Buche) kaufst. Ist das nicht möglich, dann achte auf Siegel, die für nachhaltige Holzwirtschaft stehen wie z.B. das FSC oder das PEFC-Siegel.
Eine nachhaltige Alternative zur Holzkohle ist auch Kohle aus Olivenresten oder Kokosnussschalen. Hier werden die Nebenprodukte aus der Produktion von Kokosöl bzw. -milch oder der Olivenölproduktion verwertet. 

Heiz den Grill an
Von paraffin- oder kerosinhaltigen Grillanzündern dürfen wir uns verabschieden, denn es gibt tolle, nachhaltige Alternativen, die weder unsere Gesundheit belasten noch Geruchs- oder Geschmacksrückstände auf dem Grillgut hinterlassen. Greif also lieber zu Grillanzündern auf Naturbasis wie Holzspäne oder Holzwolle mit Wachs und auch hier gibt es Produkte, die FSC-zertifiziert sind. Natürliche Grillanzünder sind insgesamt nicht nur besser für die Umwelt, sondern einfach auch weniger gefährlich.

Die richtige Unterlage
Um Gemüse oder Fisch auf den Grill zu bringen, müssen wir nicht unbedingt zu Alufolie oder Aluschalen greifen. Neben wiederverwendbaren Grillkörben, -pfannen oder -gittern gibt es auch die Möglichkeit von Grillbrettern. Diese Holzbretter lässt du vor dem Grillen ein bis drei Stunden in Wasser quellen und legst sie dann auf den Grillrost. So bleiben zum Beispiel Fisch und Meeresfrüchte saftiger und je nach Holzart verleiht das Brett deinen Köstlichkeiten auch ein besonderes Aroma. Je nach Dicke können die Bretter auch gereinigt und mehrmals wiederverwendet werden.

Ein ganz besonderes Highlight ist auch das Grillen in Gemüseblättern. Kohl-, Mangold, Mais- oder Weinblätter umhüllen dein Grillgut und halten es so schön saftig. Hitzeunempfindlicher werden die Blätter, wenn du sie vorher noch mit Öl bestreichst.

Abwechslung auf dem Grill
Grillen wird oft nur mit einer deftigen Fleischmahlzeit verknüpft. Wenn du dabei regionales Biofleisch verwendest, ist das natürlich super. Für die Ökobilanz ist aber auch das Verhältnis der Lebensmittel, die auf dem Grill landen, wichtig.
Es muss nicht immer Fleisch sein, denn die meisten Gemüsesorten und Pilze lassen sich perfekt grillen und auch Käse bringt Geschmack und Vielfalt auf den Teller. Wenn du auf die Saison der verschiedenen Gemüsesorten achtest, hast du auch automatisch ganz viel Abwechslung.

Außerdem gibt es auch viele andere vegane oder vegetarische Alternativen. Neben zahlreichen Produkten aus Tofu, Soja, Erbsen- oder Weizenprotein kannst du zum Beispiel auch einmal Würste oder Bratstreifen auf Pilzbasis probieren. 
Zählst du zu den Fischliebhabern, dann achte auch hier beim Kauf darauf, dass er aus zertifiziertem Fischfang stammt.

Perfekt zu den gegrillten Köstlichkeiten passen auch immer verschiedene, saisonale Salate. Mit sommerlichen Dressings verfeinert bringen sie gesunde Frische auf den Tisch und erhöhen den Gemüseanteil deiner Mahlzeit.

Unnötigen Müll vermeiden
Auch hier gilt: „Mehrweg statt Einweg“ - und das sowohl beim Grill selbst als auch beim verwendeten Geschirr. 

Grillst du nicht zuhause, sondern an dafür vorgesehenen, öffentlichen Plätzen, wirst du natürlich nicht den Inhalt deiner Küchenschränke mitschleppen. Aber es gibt auch hier bruchsichere, wiederverwendbare Alternativen aus verschiedensten Materialien. Neben Mehrweg-Kunststoffbehältern kannst du zum Beispiel dein Edelstahl-Campinggeschirr für diesen Zweck verwenden. Als Becher kannst du auch Mehrweg-Trinkflaschen verwenden – diese halten dann auch Insekten von deinen Getränken fern.

Wenn du nach dem Grillgenuss deinen Platz verlässt, schau bitte noch einmal genau, ob auch wirklich kein Müll liegen geblieben ist. 

Jetzt muss eigentlich nur noch das Wetter mitspielen – dann steht deinem Grillgenuss ohne Reue nichts mehr im Weg 😊

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