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Saisonal und Regional – aber warum eigentlich?

Saisonal, regional und dann auch noch Bio? – Immer häufiger werden wir damit konfrontiert, dass diese Kriterien bei Einkauf und Ernährung wichtig und richtig sind. Aber warum ist das eigentlich so und wer profitiert wirklich davon?

18.06.2021

Wir sehen uns an, welche Gründe tatsächlich für eine saisonale und regionale Ernährung sprechen und warum diese nicht nur gut für uns ist, sondern tatsächlich auch unseren Planeten schützt.

Besser für mich:
Wir gehen natürlich noch auf die positiven Effekte für unsere Umwelt und unser direktes Umfeld ein, zuallererst möchten wir dir aber aufzeigen, welche Benefits eine regionale und saisonale Ernährung für dich bereithält.

Frische - ist bei all unseren Lebensmitteln immer ein wichtiges Kriterium. Reife Obst- und Gemüsesorten aus der direkten Umgebung haben einfach den höchsten Vitamin- und Nährstoffgehalt. Kein Wunder, denn bei ihnen fallen sowohl die langen Transportwege als auch das Nachreifen in Kisten einfach weg.

Vielfalt – ein weiterer Vorteil, den eine saisonale und regionale Ernährung bietet. Denn wenn wir beim Einkauf und Kochen darauf achten, was gerade in unserer Umgebung Saison hat, haben wir die Vielfalt automatisch auf dem Teller. Oftmals entdeckt man dabei auch Obst- und Gemüseraritäten, die man schon lange nicht mehr oder noch gar nie probiert hat.

Sparsam – Ja, wenn du auf Saisonalität achtest, dann tut das meist auch deiner Geldbörse gut. Die Kosten für lange Transporte fallen weg und so bekommst du in der jeweiligen Saison gute Qualität zu angemessenen Preisen.

Geschmack – Frisch geerntete Produkte, die direkt vom Feld in deinem Einkaufskorb landen können auch geschmacklich punkten. So schmecken reife, süße Erdbeeren vom Acker einfach viel intensiver als die importierten Früchte.

Haltbarkeit – Der Wegfall von langen Transportwegen bringt uns noch einen weiteren Vorteil – die längere Haltbarkeit. Regionales Obst und Gemüse wird reif und frisch geerntet und hält somit auch länger.

Besser für die heimische Landwirtschaft:
Wenn du bevorzugt bei regionalen Lebensmitteln zugreifst unterstützt du damit natürlich auch den Erhalt der Landwirtschaft in deiner direkten Umgebung. Immer mehr Landwirte bieten ihre Produkte in Hofläden, Selbstbedienungshütten oder Lieferboxen an und schaffen es so, auch als Klein- und Familienbetriebe ihr Auskommen zu finden.

Die Produkte aus deinem Heimatland zu kaufen und zu konsumieren stärkt natürlich auch die gesamte heimische Wirtschaft und erhält bzw. schafft so auch Arbeitsplätze.

Besser für unser Klima und die Umwelt:
Natürlich ist es für unser Klima und die Umwelt besser, wenn Lebensmittel nicht quer durch mehrere Länder transportiert oder sogar eingeflogen werden. Saisonalität und Regionalität kann helfen, jede Menge CO2 einzusparen.

Wenn du dich beim Einkauf an den jeweiligen Saisonen orientierst erhältst du Freilandware und diese verbraucht weniger Energie als Obst und Gemüse aus beheizten Treibhäusern. Beim Thema Energie spielt natürlich auch die Kühlung eine große Rolle. Auch da punkten die saisonalen und regionalen Lebensmittel, weil eine lange Lagerung nicht nötig ist.

Saisonal und regional – das sind also nicht nur leere Schlagworte, sondern wir alle und auch du persönlich profitierst davon, wenn du bewusst einkaufst und dir die heimischen Lebensmittel so richtig schmecken lässt.

Wenn du jetzt Lust darauf hast, die heimische Vielfalt zur richtigen Saison zu genießen aber nicht wirklich weißt, wann eigentlich welches Obst und Gemüse in deiner Region reift, kannst du dich auf diversen Saisonkalendern darüber informieren – zum Beispiel HIER. Oder du besuchst bei nächster Gelegenheit einen Hofladen in deiner Nähe und fragst einfach nach😊 So lernst du nicht nur die Saisonen, sondern auch gleich die Produzenten kennen.

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