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Frühling – Sonne - Hautpflege

Tipps für den Sonnenschutz von Innen

06.04.2022

Endlich lässt sie sich wieder blicken - die langersehnte Frühlingssonne. Die kalte Jahreszeit können wir nun getrost hinter uns lassen. Sobald die Tage länger werden und die ersten warmen Sonnenstrahlen für reichlich gute Stimmung sorgen, halten auch wir uns wieder vermehrt draußen auf. Gut so! Aber Achtung, so angenehm die ersten intensiven Sonnenstrahlen auch sind, gilt es einiges zu beachten. Speziell die Haut braucht auch im Frühling viel Aufmerksamkeit. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Hautgesundheit von der Zufuhr von Antioxidantien profitiert, wobei die Kombination verschiedener, antioxidativ wirkender Vitalstoffe sinnvoller ist als Einzelkomponenten. Stichwort: Synergieeffekt! Versorgt mit den richtigen (Haut)-Nährstoffen ist ein Wett-Strahlen mit der Frühlingssonne garantiert!

 

Die Frühjahrssonne und ihre Tücken

Eines sollte man sicherlich nicht tun: Sie unterschätzen! Denn an manchen Tagen scheint die Sonne im Frühling genauso intensiv wie im Hochsommer und nach den sonnenarmen Wintertagen verfügt die Haut noch nicht über ausreichend UV-Schutzmechanismen. Wer die Frühlingssonne in vollen Zügen genießen möchte, sollte auf Sonnenschutz von innen und außen achten. Auch der individuelle Hauttyp spielt eine wichtige Rolle, denn die Haut kann sich nur bis zu einem gewissen Grad selbst vor der Wirkung der Sonne schützen. Je nach UV-Empfindlichkeit gibt es unterschiedliche Hauttypen, die sich durch verschiedene Eigenschutzzeiten der Haut unterscheiden. Dabei wird die Eigenschutzzeit als jene Zeit definiert, die die Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne dass sie einen Schaden davonträgt. Im europäischen Raum sind vier Hauttypen nach Fitzpatrick bekannt, darunter der Typ I (Keltischer Typ), Typ II (Nordischer Typ), Typ III (Mischtyp) und Typ IV (Mediterraner Typ).

 

Sonnenschutz im Frühling – Aber ja!

Eines ist klar: Wer seine Haut nicht ausreichend vor der Sonne schützt, muss langfristig mit unangenehmen Folgen rechnen. Nicht nur, dass Sonnenbrände über viele Jahre hinweg das Hautkrebsrisiko erheblich erhöhen, ebenso führt die vermehrte UV-Strahlung zu vorzeitiger Hautalterung – vor allem an den sonnenexponierten Hautstellen, z.B. im Gesicht oder Händen. Der passende Lichtschutzfaktor ist daher im Frühling bei längeren Aufenthalten im Freien genauso von Bedeutung wie im Sommer.

 

Nicht zuletzt ist die Sonnenstrahlung auch wichtig für die Bildung des „gute Laune Hormons“Vitamin D, denn mit Beginn der warmen Jahreszeit wird auch die körpereigene Vitamin-D-Produktion wieder angekurbelt. Gerade nach den langen Wintermonaten leiden viele Menschen unter einem Vitamin-D-Mangel. Hier lohnt sich ein genauer Blick auf seinen individuellen Vitamin-Status, der ganz einfach über das Blut gemessen werden kann.

 

 

Skinfood - Sonnenschutz aus der Natur 

Der perfekte Start, um die Haut bestmöglich vor Sonnenbrand und Lichtschäden zu schützen, ist genau jetzt im Frühling. Angelehnt an den Farben des Regenbogens sollten die Lebensmittel gewählt werden. Das heißt je bunter und vielseitiger desto besser. Vor allem Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Grapefruits, Wassermelonen, Spinat, Brokkoli, Mangold, Tomaten, Auberginen, Karotten oder Paprikas strotzen nur so vor wertvollen Antioxidantien und Vitaminen. Karotten oder rote Paprikas sind besonders reich an Beta-Carotin, eine bioaktive Vorstufe von Vitamin A, das die Zellregeneration und Hautelastizität steigert und in den Hautzellen vor Schädigungen schützt. Eine erhöhte Carotinoid-Zufuhr verbessert nachweislich den Schutz gegen UV-Schäden an der Haut.

Ein besonders sanftes und zugleich stark wirkendes Antioxidans für die Haut ist das Carotinoid Astaxanthin. Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, das Astaxanthin nicht nur der Hyperpigmentierung und Faltenbildung entgegenwirkt, sondern auch die Hautelastizität und -feuchtigkeit erhöht. Auch UV-induzierte Hautschädigungen ist es in der Lage zu reduzieren.

Ein wahrer Alleskönner in Sachen Hautgesundheit ist das altbekannte Vitamin C. Als wasserlösliches Antioxidans fördert es die körpereigenen Kollagenproduktion und ist bei Wundheilungsstörungen unerlässlich. Zahlreiche Studien bestätigten die Wirksamkeit von Vitamin C hinsichtlich des Schutzes vor UVA-/UVB-Strahlung sowie Pigmentstörungen. Als ideale Vitamin-C-Booster gelten unter anderem die Acerolakirsche sowie Sanddorn, Paprika, Brokkoli, grünes Blattgemüse und Zitrusfrüchte. Vor allem die Kombination von verschiedenen Antioxidantien, wie etwa  Vitamin C und E, Selen und Zink schützen die Haut vor oxidativen DNA-Schäden.

 

Pflege von innen und außen

Nicht nur Antioxidantien sind für eine gesunde Frühlingshaut wichtig, sondern auch viele weitere Mikronährstoffe, die die Haut von innen her versorgen, darunter die  Vitamine des B-Komplexes.Und auch das Pflanzenreich bietet so einige nützliche natürliche Helferlein. Wertvolle antioxidative Pflanzenstoffe dienen als effektives Schutzschild gegenüber UV-bedingten Hautschäden. Sehr gut bekannt ist der Grüntee-Extrakt, der einer UV-bedingten Hautalterung vorbeugt. Für die antioxidative Schutzfunktion sind die sogenannten Phenole und Catechine verantwortlich, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gezählt werden. Besonders hervorzuheben ist das Epigallocatechingallat (EGCG) aus grünem Tee, das ein wesentliches Antioxidans für die Epidermis und die darunter liegenden Gewebeschichten darstellt und die Haut vor UV-Schäden bewahrt. In Studien konnte belegt werden, dass Polyphenole aus grünem Tee eine Verringerung der durch freie Radikale bedingten Schäden an Zellstrukturen bewirken. Für eine schnellere Regeneration der sonnenstrapazierten Haut sorgen außerdem Extrakte aus  Olivenblatt, Granatapfel und OPC-reiche Traubenkerne.

Fazit: Wir alle haben den Frühling schon sehnsüchtig erwartet und mit den ersten intensiven Sommerstrahlen kehren auch die Frühlingsgefühle allmählich zurück. Da stehen Aktivitäten im Freien hoch im Kurs. Doch Vorsicht vor der trügerischen Frühlingssonne, denn auch im Frühling gilt es die Haut ausreichend vor der Sonne zu schützen. Zum Schutz der Hautstrukturen erweisen sich nicht nur Antioxidantien, sondern auch eine Vielzahl an antioxidativ wirkender Pflanzenstoffe. Mit den natürlichen Powerstoffen für die Haut steht dem Outdoor-Vergnügen nichts im Wege. Also ab ins Freie und genug Frühlingssonne tanken.

Literatur beim Verfasser

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Die Autorin
Natalie Lebner MSc

Ernährungswissenschaftlerin
Miracon Science GmbH

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