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Ernährung

Der Bärlauch – das Kraftpaket im Frühling

Der Frühling kündigt sich an und beim ersten Waldspaziergang bei milderen Temperaturen nehmen wir einen frischen, knoblauchähnlichen Geruch wahr. Jetzt ist definitiv Bärlauch-Zeit.

11.03.2022

Je nach Region beginnt die Zeit, in der man frischen Bärlauch sammeln bzw. kaufen kann, Mitte Februar bis Mitte März. Die kurze Bärlauch-Saison solltest du dann auch nutzen, denn das grüne Kraftpaket ist nicht nur köstlich, sondern auch sehr gesund.

Das Wildgemüse in der Küche

Sein volles Aroma entfaltet Bärlauch, wenn du ihn frisch verwendest und auch nicht allzu lange mitkochst.  So ist er eine Bereicherung für würzige Nudelsaucen und Frühlingssuppen. Auch deinen Salaten, Kräutertopfen und Dips verleiht die Pflanze eine herrlich aromatische Schärfe. Herrlich grün und würzig sind auch selbstgemachte Gnocchi oder Spätzle, die du mit Bärlauch verfeinerst.

Vor der Zubereitung solltest du die härteren Stiele entfernen und den Bärlauch gründlich waschen. Aufbewahrt wird der Knoblauch des Waldes am besten eingewickelt in einem feuchten Küchentuch im Gemüsefach des Kühlschranks. So bleibt er die nächsten ein bis zwei Tage frisch.

Damit du länger in den Genuss von frischen Bärlauchblättern kommst, kannst du ihn auch gut einfrieren oder zu einem köstlichen Pesto verarbeiten.

Wenn die Pflanze dann etwa Anfang Mai in die Blüte übergeht, kannst du dich an den geschlossenen Blütenknospen erfreuen und diese zum Beispiel in Essig oder Öl einlegen. Aber auch geöffnete Blüten können als würzige Dekoration dienen. Zur Blütezeit werden die Blätter dann etwas härter und schärfer und daher von vielen als nicht mehr ganz so köstlich empfunden.

Nicht nur wegen des tollen Aromas wird Bärlauch gerne genossen, sondern auch weil er ein wahres Kraftpaket für unsere Gesundheit ist.

Gesund und fit mit dem Knoblauch des Waldes

Das viele Vitamin C, das der Bärlauch liefert, hilft unserem Immunsystem, abwehrstark zu bleiben. Tatsächlich enthält das Wildgemüse sogar mehr Vitamin C je 100g als Orangen oder Paprika.

Hinzu kommen noch wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Eisen. Während Kalium für einen normalen Blutdruck und unsere Muskelfunktionen wichtig ist, unterstützt Eisen die Konzentration und nimmt wichtige Funktionen bei der Zellteilung ein. Kalzium hilft dann noch, unsere Knochen und Zähne zu stärken.

Ein weiterer Bestandteil, der den Genuss von Bärlauch so gesund macht, sind die enthaltenen ätherischen Öle. Sie entlasten unseren Stoffwechsel, indem sie die Entgiftung der Leber fördern, und aus diesem Grund wird der Bärlauch auch gerne für Detox-Kuren im Frühling verwendet. Außerdem wirken diese Öle gegen Bauchkrämpfe und Blähungen.

Wird der Bärlauch zerkleinert, wandelt sich das enthaltene Alliin in Allicin um. Dieses schützt einerseits unser Herz- Kreislaufsystem vor Gefäßablagerungen und kann andererseits entzündungshemmend und antibiotisch wirken. 

Auch das Chlorophyll, das sich für die kräftige grüne Farbe verantwortlich zeigt, hat  positive gesundheitliche Effekte, in dem es z.B. die Wundheilung fördern und bei der Blutbildung helfen kann.

Bärlauch selber pflücken

Willst du Bärlauch selber pflücken, solltest du über eine wirklich gute Pflanzenkenntnis verfügen. Es besteht große Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen wie dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlose. Infos zu Aussehen und Geruch von Bärlauch und zu den Verwechslungsgefahren findest du z.B. HIER

Wichtig ist auch, dass du immer bestandsschonend pflückst. Sammle also am besten bei großen Beständen, schneide die Blätter ab, anstatt sie auszureißen und achte darauf, dass du beim Sammeln nicht andere Pflanzen zertrampelst. So kommt es nicht zur Schädigung der Zwiebel und sowohl die Natur als auch wir haben mehr von diesem Wildgemüse.

Bist du dir unsicher, lass die Finger vom selber sammeln und nutze das Angebot bei Gemüsehändlern und Supermärkten.

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