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Newsletter vom 13.05.2020

von Gerhard Hinterkörner

First Mover,

Josef Hader feiert derzeit mit seinem Video – in dem er sich über Verschwörungstheoretiker lustig macht – einen großen viralen Erfolg. Für mich der absolute Höhepunkt, dass er am Ende schließlich die Demokratie als Hauptproblem ausfindig macht, und diese als „ausländische Idee“ bezeichnet.

Nachdem sich die Fehlinformationen im Netz mittlerweile um ein vielfaches schneller verbreiten als die Pandemie, spricht man bereits von einer „Infodemie“.

Aufgrund immer abstruserer Verdrehungen, Fantasien oder schlichtweg Lügen, sehen sich die großen Plattformen mittlerweile genötigt, dubiose Behauptungen, insbesondere in Bezug auf Corona, komplett zu löschen.

Sehr unterhaltsam sind die diversen Kommentare, in denen dann oft von dem Recht auf Meinungsfreiheit geschrieben wird. Ja, die Meinungsfreiheit garantiert, dass man öffentlich sagen kann was man denkt, wenn es allerdings kompletter Unfug ist, gehört es auch zu der Meinungsfreiheit der anderen zu widersprechen. Aber das erklären sie einmal einen Verschwörungstheoretiker.

Ich denke einer der Hauptgründe, warum solche Theorien so gut funktionieren ist, das einfach angelegte Weltbild dieser Menschen, die gerne an eine Einteilung in Gut und Böse glauben. Hinter jedem schrecklichen Ereignis wird eine böse Macht vermutet, die ihre Kraft gegen bestimmte Personengruppen richtet. Meistens gehören diese Verschwörungsfanatiker dieser Gruppe an und sehen sich als Opfer.

Und nachdem dies so einfach funktioniert, und so leicht verständlich ist, nützen diese Systematik auch viele populistische Politiker rund um den Globus. Corona nützt also ganz erheblich den Trumps, Orbáns und Bolsonaros dieser Welt. Das ist meine ganz persönliche Verschwörungstheorie. Wenn Sie sich anschließen wollen, einfach wohlwollend kommentieren! 😊

Um Ablenkung von so viel Absurdität zu gewinnen, habe ich wieder einmal einen Beitrag für die Rubrik Sport geschrieben, der Ihnen ab sofort zur Verfügung steht. Worum geht es:

Die Community der Fahrradfahrer wächst, eine Tatsache die mich sehr freut. Wer weiß, wenn möglichst viele Menschen das Fahrrad auch als Mobilitätsalternative entdecken, womöglich hat dies dann auch Einfluss auf Verkehrs- oder Infrastrukturpolitische Entscheidungen. In meinem neuen Beitrag versuche ich ihnen diese Fortbewegung wieder mal ans Herz zu legen.

Viel Freude damit, und bleiben sie in Bewegung.

Ihr First Mover

Der Autor
Gerhard Hinterkörner

Unternehmer aus Leidenschaft, Familienvater, Hobbysportler und Genussmensch!

g.hinterkoerner@movement21.at

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Newsletter vom 29.05.2020

von Gerhard Hinterkörner
ein verlängertes Wochenende steht vor der Tür. Für manche ein Grund, auch wenn man sich schöneres Wetter wünschen dürfte, aus den eigenen vier Wänden raus zu kommen.
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Newsletter vom 25.05.2020

von Gerhard Hinterkörner
Liebe First Mover,

in Brasilien fordert rund eine Drittel der Bevölkerung die Abschaffung der Demokratie. Diesen Bolsonaro-Anhängern ist sogar eine Militärdiktatur Recht, um ihrem Idol das Durchgriffsrecht für seine verschrobenen Ideen zu ermöglichen. Wenn man die Bilder von diesen Demonstrationen sieht, stellt sich bei mir eine Dankbarkeit ein, hier in Österreich geboren worden zu sein. Wir leben – vergleichsweise – im Paradies und das gilt es mit aller Kraft zu erhalten. Dazu gehört viel Verantwortung, oder wie es Sandra Schwaiger in ihrem neuen Beitrag nennt: Responsibilität. Dieser neue Beitrag steht Ihnen ab sofort zur Verfügung.
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Newsletter vom 22.05.2020

von Gerhard Hinterkörner
Liebe First Mover,

sind das nicht herrliche Zeiten? Die Tage werden immer länger, allerorts werden die Griller angeheizt, die Menschen sitzen in ihren Gärten oder auf ihren Terrassen. Nach diesem Frühling tut Ablenkung gut und die Tourismuswerbung verspricht uns einen schönen Sommer in Österreich.
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Newsletter vom 20.05.2020

von Gerhard Hinterkörner
Liebe First Mover,

mit Entsetzen habe ich gerade auf ZDF einen Bericht über die Situation in den deutschen Schlachthöfen gesehen. Das Grauen hat aber bei mir nicht die Tatsachen hervorgerufen, dass dort die billigen Arbeitskräfte aus Rumänien oder Bulgarien 16 Stunden am Tag arbeiten müssen, bevor sie in ihre kleinen Wohnungen zurückkehren, wo sie dann auf engstem Raum (bis zu 14 Betten in einem Zimmer! Im Übrigen werden ihnen dafür € 200,-- vom Lohn abgezogen) einige Stunden schlafen dürfen. Diese sklavenähnlichen Zustände sind mir schon lange bekannt, aber das wirklich furchtbare daran ist die Art und Weise, wie jetzt nach einer Problemlösung gesucht wird.